Auf das Ausgangsgewicht kommt es an

Wer zum Sommer ein paar Pfunde abnehmen möchte, hat es natürlich leichter als ein Adipositas Patient, dem 50 kg an Gewichtsverlust gutstehen würde. Insofern muss man schnelles und gesundes Abnehmen stark unterscheiden, welches Ausgangsgewicht man selbst mitbringt, welche Möglichkeiten von sportlichen Aktivitäten gegeben und welche gesundheitlichen Aspekte zu berücksichtigen sind. Bei sehr schwer übergewichtigen Personen sollte eine Gewichtsreduktion unter ärztlicher Obhut durchgeführt werden. Sind es über 20 kg Körpergewicht, welche man verlieren möchte, ist das Abnehmen in einer Gruppe meist sehr effektiv. Die gegenseitige Motivation stärkt die Durchhaltekraft. Wer dagegen nur rund 10 kg abnehmen möchte, kann das auch alleine schaffen. Ob mithilfe von Broschüren der Krankenkasse, durch Tipps von Ernährungsberatern oder Büchern ist meist egal. Die Grundlage für jeden, der Gewicht verlieren möchte, ist immer gleich: er muss Kalorien einsparen und Sport treiben.

Die letzten Pfunde sind die schwierigsten

Menschen mit viel Gewicht haben viel zu verlieren. Sie werden deshalb schon am Anfang jeder Ernährungsumstellung einige Kilos abnehmen können. Da die meisten Übergewichtigen aber aufgrund ihrer körperlichen Konstitution am Anfang nicht viel Sport treiben können, wird es Körperwasser und eventuell Muskulatur sein. D.h. das richtige Fett wird erst abgebaut, wenn der Körper über eine längere Zeit mit weniger Kalorien versorgt wird und darüber hinaus regelmäßig durch Sport an seine Reserven gehen muss. Fitte Menschen, die ein paar Kilos über ihr Normalgewicht liegen, müssen schon geduldiger sein. Ihr Körper hat meist genügend Muskulatur, welche ausdauernd verbrennen. Hier kann nur über eine verringerte Nahrungszufuhr und mehr Sport gegen die letzten Pfunde vorgegangen werden. Doch dieses Unterfangen sollte angesichts von fünf oder sechs Kilo nicht allzu schwer werden.

Schnelles und gesundes Abnehmen – Mit Disziplin geht es voran

Obwohl das Wort „schnell“ relativ ist, kann das Abnehmen natürlich begünstigt werden. Wer einen festen Abnehmplan für sich aufgestellt hat und sich keine Sünden zwischendurch erlaubt, wird eher einen Gewichtsverlust feststellen als Personen, die sich hier und da Ausnahmen gönnen. Insofern ist Disziplin das A und O beim Abnehmen. Drei Mahlzeiten sind am besten, da zwischendurch der Körper dann zur weiteren Energiegewinnung an die Fettreserven gehen muss. Wer fünfmal am Tag Kleinigkeiten nascht, wird bedeutend länger brauchen. Natürlich ist immer die Gesamtkalorienzahl pro Tag wichtig. Doch die Verteilung auf die Mahlzeiten ist entscheidend, ob der Körper regelmäßig bei anfänglichem Hunger auf seine Depots zurückgreift. Wem der 5 Std. Abstand zwischen den Mahlzeiten zu groß erscheint und das Magenknurren gar nicht unter Kontrolle bekommt, darf ein paar Mandeln naschen.

Sport gehört dazu

Wer denkt, mit weniger Essen wird er schnell rank und schlank, liegt daneben. Er wird irgendwann vielleicht dünn werden, aber ein wohlgeformter und fitter Körper ist etwas Anderes. Sport gehört also zum Abnehmen unbedingt dazu. Zum einen verbrennen die Muskeln ein Zuviel an Kalorien, so dass man mit mehr Muskeln durchaus auch mehr essen kann. Und zum anderen sieht ein muskulöser Körper einfach gesünder aus. Darüber hinaus sind Menschen, welche regelmäßig und ausreichend Sport treiben, seltener krank. Durch eine regelmäßige Betätigung wird das Immunsystem gestärkt sowie das Herz-Kreislauf-System angeregt.